Auch Kongress Media geht in diesem Jahr mit seinen Veranstaltungen neue digitale Wege. Statt des jährlichen Präsenz-Events im September findet der IOM SUMMIT 2020 als 12-wöchige Event-Reihe statt – mit drei digitalen Ein-Tages-Konferenzen am 8. Juli, 26. August und 30. September, sowie vielen Interaktiv-Formaten dazwischen. Wir freuen uns das Programm aktiv mitgestalten zu dürfen. Denn neben zahlreichen Fachleuten der Branche, reihen sich auch einige IPI-Experten unter die Speaker der IOM-Sessions. Heute ziehen wir nicht nur einen ersten Rückblick und geben Ihnen spannende Einblicke in unsere bereits abgehaltenen Sessions, sondern haben auch noch einen Session-Tipp für Sie auf Lager.

Digital Workplace Adoption – Projekt- & Methodenempfehlungen

Lassen Sie sich das Conversation Café rund um Projektempfehlungen für die Einführung und Etablierung von Digital Workplace Konzepten und Plattformen am 25. September mit unserer Expertin Nadine Schäffer nicht entgehen: Welche Herausforderungen gilt es zu beachten? Was sind die Dos and Don’ts beim Projektmanagement? Wie sieht der richtige Fahrplan für das Projekt aus und wer sollte involviert werden, damit es eine möglichst breite Akzeptanz erhält? Nutzen Sie die Gelegenheit und diskutieren Sie diese spannenden Fragen mit!

MS Teams als Plattform für die interne Kommunikation?

Im IOM Talk sind wöchentlich verschiedene Speaker der Veranstaltung zu Gast, die die Inhalte der Konferenz aufgreifen und damit die Event-Themen vorbereiten. Am 30. Juni waren unser Managing Director, Dr. Julian Bahrs und unser Kollege, Felix Gronau zum Thema „MS Teams als Plattform für die interne Kommunikation?“ dabei. MS Teams gilt als neue Wunderwaffe für den Digital Workplace im Microsoft Ökosystem. Klassischerweise ist MS Teams als Enterprise Messaging und Team-Kollaborationansatz angelegt, kann aber über die Integration von SharePoint Modern Sites durchaus mehr. Welche Möglichkeiten und Herausforderungen es hierbei gibt wurden erörtert.
MS Teams hat durch Corona einen enormen Zuwachs verzeichnet. Viele Unternehmen haben über Nacht Teams eingeführt, vor allem um die Kommunikation und Zusammenarbeit am Laufen zu halten. Was vor Corona undenkbar gewesen wäre oder zumindest monatelanger Diskussion bedurft hätte, war auf einmal ad-hoc möglich. Wie nachhaltig diese Adoption ist, ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Im Talk ging es darum, was Unternehmen nun tun können und warum es jetzt an der Zeit ist, Ordnung zu schaffen. Darüber hinaus war auch ein Thema, wie die interne Kommunikation MS Teams als Kanal nutzen kann. Denn ist Teams erstmal im Einsatz, dient es meist auch als Einstieg in die digitale Arbeitswelt und der Schritt ins Intranet wird übersprungen. Es wurden unterschiedliche Möglichkeiten betrachtet, wie man damit umgehen kann. Eine stellt das Einbetten einer Intranet-App in MS Teams dar. Welche Vorteile diese bietet und wie so etwas aussehen kann, können Sie auch hier nachlesen. Darüber hinaus war das Verhältnis von Yammer und Teams ein Aspekt – auch dazu finden Sie einen aktuellen Beitrag auf unserem Blog.

Analoge Events goes Microsoft Teams

„Wie kann eine Alternative zu einer Absage von analogen Events im Business Kontext aussehen?“, so lautete der Titel des Vortrags unseres Kollegen Felix Gronau am 8. Juli.

Während etliche Unternehmen zu Beginn von Corona zunächst in eine Art Schockstarre verfallen sind und viele Events abgesagt wurden, ganz nach dem Motto „wir warten ab, bis wir diese wieder analog durchführen können“. Wurde allmählich nach Lösungen gesucht, um z.B. eine Betriebsversammlung oder ein Town Hall Meeting abzuhalten. In seiner Session wurden neben den Möglichkeiten von Team Meetings und Live Events mit MS Teams, auch bekannte Hürden und Stolpersteine aufgedeckt. Felix hat u.a. gezeigt, wie die Durchführung eines Teams Live-Events aussieht und Dos & Dont’s zusammengefasst.

Für weitere Informationen zu diesem Thema lohnt sich vielleicht auch ein Blick in diesen Fachbeitrag, in dem Felix vor einigen Wochen seine wichtigsten Erkenntnisse dazu niedergeschrieben hat.

Erfolgsfaktoren der Digital Workplace Experience

Was ist der State-of-Art in Bezug auf die User Experience im Digital Workplace, der nicht unterschritten werden darf? Was sind die Wow-Faktoren beim digitalen Arbeiten, die ein wirkliches Nutzungserlebnis erzeugen? Wie ist ein hoher Grad an positiven Nutzungserlebnissen durch ein richtiges Projektvorgehen zu gewährleisten? Diesen Fragen hat sich Dr. Julian Bahrs gemeinsam mit Steffi-Gröscho (Geschäftsführerin, perlrot collaboration and communication) und Tanja Mantel (Global Digital Workplace & Cultural Transformation Lead, PULS GmbH) am 19. August gestellt. Eine spannende Diskussion, in der verschiedene Facetten von der Erarbeitung des geeigneten Digital Workplace Experience Konzeptes gestreift wurden.

Dass die Nutzererfahrung bereits dort anfängt, wenn der Anwender das erste Mal mit dem digitalen Arbeitsplatz in Berührung kommt, sei es in Mitarbeiter-Interviews in der Konzeptionsphase oder dem Einstieg ins Intranet über die Startseite. Deshalb, da waren sich die Experten einig, ist es sinnvoll beispielsweise die Startseite zu branden bzw. punktuell da zu investieren, wo man einen guten Eindruck machen kann.

Steffi Gröscho gab hier zu bedenken, dass zwar aufgrund von Corona grundsätzlich Software-Einführungen gepusht wurden, aber die Nutzer vermehrt auf der Strecke bleiben. Auch während einer Pandemie gilt: 80 Prozent des Erfolgs bei der Einführung einer sozialen Plattform macht die Kulturentwicklung – nur 20 Prozent sind IT.

Der Nutzer bzw. die Use Cases auf Nutzerseite sollten im Mittelpunkt stehen. Durch die Umsetzung der Anwendungsfälle, die mit dem wenigsten Aufwand den größten Nutzen bringen, steigern Sie den positiven Erfahrungsschatz der Mitarbeiter. Hierbei wurden einige Kern-Anwendungsfälle, die in nahezu jedem Projekt auftauchen identifiziert: News, Kommunikation der Mitarbeiter untereinander, Lernen, Suche oder Reiseantrag, um nur einige Beispiele zu nennen.

Ebenso fand Dr. Julian Bahrs mit seinem Einwand, vor allem in den Kommunikations-Teil zu investieren und den Collaboration-Teil größtenteils so zu nutzen, wie er ist, großen Anklang. Statt hier die Oberfläche anzupassen hält er die Integration für die Arbeit für sehr wichtig. Diesem Thema hat er sich auch vor kurzem in einem Fachbeitrag gewidmet.

Fazit: Identifikationsanpassung, Usability, Integration und Individualisierung sind bedeutende Oberthemen, aber am Ende geht es um die Use Cases, die man ausarbeiten und darüber den Weg definieren muss, um die Leute in die Plattform bzw. in das digitale Arbeiten hinzuziehen.

Los geht’s – Es ist noch nicht zu spät!

Falls Sie es nicht schon längst getan haben – Melden Sie sich zum IOM SUMMIT an. Es lohnt sich auch jetzt noch, denn die Veranstaltung ist noch in vollem Gange. Zudem haben Sie auch schon mit dem Freemium-Account Zugriff auf vergangene Sessions, die aufgezeichnet wurden.

Für Fragen zum Event, unseren Themen oder rund um die digitale interne Kommunikation, stehen wir Ihnen selbstverständlich gerne zur Verfügung.

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    Stefanie Poledne