Fachartikel PartnerWorkplace by Facebook – Vom Newsfeed bis zur Suche

​Im ersten Teil dieser Serie haben wir das Social Network „Workplace by Facebook“ bereits vorgestellt sowie die Elemente „Profile“ und „Gruppen“ genauer untersucht. Dabei wurden die ersten Stärken und Schwächen erkannt. Vor allem im Dokumentenmanagement taten sich größere Defizite auf. In diesem Beitrag werden wir auf die weiteren zentralen Elemente eingehen, um eine umfassende Grundlage für die Bewertung der Plattform zu schaffen.

Überblick behalten mit dem Newsfeed

Im Newsfeed werden alle, für den jeweiligen Mitarbeiter wichtigen Themen aggregiert. Berechtigungen und Abonnements von Posts, egal ob aus Gruppen oder von Kollegen sind dabei vorbildlich gelöst. Es lässt sich gut einstellen, was zu sehen ist. Hier zeigt sich die jahrelange Erfahrung aus dem Betrieb von sozialen Netzwerken des Anbieters. Dazu kommt, dass der Newsfeed nicht nur die einfache chronologische Sortierung beherrscht, sondern mittels der künstlichen Intelligenz „Graph“ Relevantes nach vorne stellt.

Mehrsprachigkeit leicht gemacht

Bei Workpace by Facebook wird zum einen mit automatischen Übersetzungen gearbeitet, die Postings bei Bedarf umwandeln. Dazu kann man im Nutzerprofil die Sprachen, die ein Nutzer versteht hinterlegen. Alternativ können Posts gleich in mehreren Sprachen erfasst werden. Dies muss allerdings manuell erfolgen – Übersetzungsworkflows sind nicht vorgesehen.

Live und persönlich kommunizieren

Gruppen sind für den asynchronen Austausch vorgesehen. Es werden aber auch Live Kommunikationstools für Chat, Präsenzanzeige und Telefonie bereitgestellt. Ein Live Casting z.B. von Meetings in der Organisation sind ebenfalls möglich. Noch funktioniert dies zwar nicht in allen Browsern, was aber vermutlich nur noch eine Frage der Zeit ist.

Übergreifend suchen

Über die gesamten Inhalte kann eine eingebaute Suche genutzt werden. Neue Elemente werden recht schnell gefunden.

Überall mobil informiert

Die Plattform ist über einen Desktop-PC erreichbar, dennoch steht die mobile Nutzung im Vordergrund. Sowohl für den Workplace als auch für die Realtime-Kommunikation „Work Chat“ stehen gute mobile Apps für IOs und Android kostenlos zur Verfügung. Eine Umsetzung zum Beispiel einer „Bring your own device“-Strategie steht so zumindest von der Anbieterseite nichts entgegen. Dadurch wird kein Mitarbeiter mehr ausgegrenzt, z.B. können auch Produktionsmitarbeiter erreicht werden.

Die wichtigsten Funktionen von Workplace by Facebook haben wir nun betrachtet. Diese machen durchweg einen positiven Eindruck und sind größtenteils vom privaten Facebook Netzwerk bekannt. Im letzten Beitrag dieser Serie möchten wir die Vor- und Nachteile abwägen und einordnen, wie gut die Plattform als soziales Netzwerk für die interne Kommunikation im Unternehmen geeignet ist.

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    Dr. Julian Bahrs