Wollen wir Freunde sein?

Mit dieser Blogserie dokumentiere ich meine persönlichen Erfahrungen mit Working out Loud. Dabei geht es darum, innerhalb von 12 Wochen, gemeinsam in einer geschlossenen Gruppe, ein persönliches Ziel zu erreichen und sich gegenseitig zu unterstützen. In unserer Gruppe haben wir in der Zwischenzeit ein wirkliches Vertrauensverhältnis und wir quatschen bei unseren wöchentlichen Sessions auch immer mehr über andere Themen. Mal Business, mal privat. Ich freue mich immer auf die Termine und wir legen auch Wert darauf, dass wirklich immer alle dabei sein können. Im Zweifel verschieben wir einfach, Hauptsache wir sind komplett.

Praktische Tipps, was für uns bisher gut war

  • Persönliche Treffen müssen nicht sein. Virtuell geht auch prima. Allerdings haben wir festgestellt, dass es uns sehr hilft, die Kamera an zu haben und uns zu sehen.
  • Es war die richtige Entscheidung, nicht gleich beim ersten Treffen eine offizielle Session zu machen, sondern uns erstmal kennen zu lernen und einfach mal zu reden, was jeder so macht und wie er zu WOL gekommen ist.
  • Mit vier Gruppenmitgliedern, wie bei uns, geht es noch gut, drei würden wir nicht empfehlen. Ideal sind fünf.
  • Für uns ist es super, dass wir nicht alle aus dem gleichen beruflichen Umfeld kommen. Auch das Alter spielt keine Rolle. Querbeet hilft, andere Blickwinkel zu bekommen. Frei nach dem Motto „raus aus der eigenen Blase“.
  • Natürlich duzen wir uns von Anfang an.
  • Telefonnummern austauschen. Jeder hat von jedem die Handynummer. Wir haben auch eine gemeinsame WhatsApp Gruppe, in die wir schreiben, wenn es mal 5 Minuten später wird. Dann wissen alle Bescheid. Die Gruppe hilft uns auch, einfach mal zwischen den Sessions einen Link oder einen Hinweis für die anderen bereit zu stellen.
  • Termine lieber nicht zu lange im Voraus planen, da beruflich oder privat immer was dazwischenkommen kann.
  • Steht der Termin, diesen auch richtig fest und verbindlich im Kalender planen. Gerne mit Puffer nach hinten. 🙂
  • Uns hilft es auch, dass wir eine gemeinsame Dokumentenablage, in unserem Fall Yammer, haben. Wenn jeder die Dokumente der anderen einsehen kann und mitbekommt, wenn jemand etwas tut, motiviert es auch für die eigenen Hausaufgaben und der Circle wird wieder präsent.
  • Im Laufe der Zeit mögen wir Twitter als Werkzeug immer mehr. Toll für Lernen, Recherche, Kontakte und Austausch. Karlheinz Pape hat hier ein tolles Webinar dazu gemacht, was ich nur empfehlen kann.

Neue Aufgaben

Wir sind in Woche 6 und es wird zunehmend schwieriger. In der letzten Woche haben wir uns mit unserer Aufgabe der Faktenliste sehr schwer getan, obwohl es richtig Spaß gemacht hat. Deshalb gehen wir heute mit besten Vorsätzen an das Wochenmotto „Verbessere Deine Sichtbarkeit“.

In der ersten Übung müssen wir alle unsere virtuellen Profile zusammentragen. Bei mir ist das Facebook, Twitter, Xing und das Profil in unserem Intranet. Im anschließenden Gespräch mit den Anderen habe ich festgestellt, dass es für mich wohl sinnvoll ist, auch auf LinkedIn vertreten zu sein, weil viele Kontakte und interessante Artikel darüber laufen. Einer Mitstreiterin ging es mit Xing genau umgekehrt. In den anschließenden 20 Minuten haben wir uns ans Werk gemacht und versucht die Profile gleich zu ziehen. Wir sind allerdings nicht ganz damit fertig geworden. Eigentlich ist das keine so crazy Aufgabe, aber irgendwie macht man das nie. Wir zumindest nicht. Wenn auf allen Profilen das gleiche aktuelle Foto ist, besteht auch die Chance, dass man gefunden und erkannt wird. Der Eindruck ist einfach runder.

In der letzten Tagesaufgabe müssen wir uns ganz konkret über Xing oder LinkedIn vernetzen. Wir fangen erstmal mit uns als Gruppe an. Besonderen Schwerpunkt legt John Stepper darauf, dass die Kontaktanfragen auch immer personalisiert sind. Was soll ich sagen? Da hat er mal zu 100 Prozent recht. Da freut man sich viel mehr und kann auch gleich in eine Konversation kommen. Einfach „Hinzufügen“ klicken ist da irgendwie lieblos.

Leider ist mein LinkedIn Profil immer noch nicht fertig, obwohl der Blog etwas zeitverzögert erscheint. Aber das steht ganz oben auf der Liste. Versprochen.

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    Nadine Schäffer