Wir haben Grund zum Feiern! Denn seit Kurzem haben wir zertifizierte Software-Architekten in unserer Mitte. In einer Schulung haben sich einige unsere besten Developer erst das theoretische Wissen angeeignet, anschließend haben alle Anwärter erfolgreich die Prüfung des International Software Architecture Qualification Board (iSAQB) abgelegt. Herzlichen Glückwunsch, Jungs!

Aber was macht ein Softwarearchitekt überhaupt?

Müsste man die Bezeichnung des Software-Architekten übersetzen, würde es „strategischer Entwickler“ ganz gut treffen. Die grundsätzlichen Aufgaben kann man wie folgt grob zusammenfassen:

  • Anforderungen und Rahmenbedingungen klären
  • Strukturen konzipieren
  • Technische Konzepte entwerfen
  • Bestehende Architektur bewerten
  • Umsetzung begleiten
  • Architektur kommunizieren und dokumentieren

Von Cloud-Anwendungen bis hin zu Business Applications: dank seines umfangreichen Erfahrungsschatzes ist ein Software-Architekt in allen Themenfeldern versiert. Seine Einsatzgebiete sind daher vielfältig: zum einen kann man sich einen Software-Architekten ins Haus holen, um eine bestehende Lösung bewerten und durchchecken zu lassen. Aber auch wenn man ein komplexes neues technisches Konzept realisiert haben möchte, macht es Sinn von Anfang an einen unabhängigen Berater mit einzubeziehen. Dieser begleitet dann den kompletten Prozess und kann so agil Probleme lösen um das Projekt zusammen mit dem Team reibungslos voranzubringen.

Er berät neutral und unabhängig im Hinblick auf Strukturen, Modularität, Programmiersprache, Security etc. Grundsätzlich kann man sagen, dass ein Hauptaugenmerk darin besteht, eine neue Sichtweise einzubringen um das Endergebnis zu optimieren.

Warum man einen Software-Architekten braucht

Ein normales Einfamilienhaus kann man vielleicht gerade noch selbst bauen. Bei einem Hochhaus hingegen wird es schwer: ohne professionelle Hilfe wird man es nicht schaffen. Diesen Anwendungsfall kann man auch auf die Software-Architektur übertragen.

Zu dieser Rolle gehört mehr als fundiertes Entwickler-Wissen: man muss in der Lage sein, eigenständig eine Architektur zu erstellen und die jeweiligen Schritte zu dokumentieren, Qualität zu sichern und zu bewerten. Außerdem benötigt man Kenntnis der dafür notwendigen Werkzeuge.

Des Weiteren bilden sie in Projekten ein zentrales Bindeglied zwischen Managern, Entwicklungsteams, Administratoren und Testern. Wichtig ist hierbei zu erwähnen, dass der Software-Architekt ebenfalls dafür verantwortlich ist, dass alle dieselbe Sprache verwenden und die Begrifflichkeiten von vornherein geklärt sind. Damit entstehen erst gar keine Missverständnisse in der Kommunikation.

Haben Sie allgemeine Rückfragen zum Thema Software-Architekten oder möchten Sie ein System in Ihrem Digital Workplace unabhängig prüfen lassen? Wir stehen Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite und freuen uns auf Ihre Nachricht!

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    Christina Reif