Events Fachartikel Partner UnternehmenSocial Media Governance ist gefragt

​Für viele Mitarbeiter gehört Social Media am Arbeitsplatz bereits zum Alltag. Unternehmen haben die Chancen des neuen Mediums erkannt und nutzen soziale Netzwerke als Marketingkanal, zur Kundenakquise, zur Imageverbesserung oder auch unternehmensintern zur Vernetzung der Mitarbeiter. Gerade im unternehmensexternen Gebrauch spielt jedoch die Angst vor Missbrauch und schlechten Beurteilungen immer mit. Eine Richtlinie – Social Media Governance – kann solch einen Missbrauch vorbeugen. Wie eine Reglementierung aussehen kann, hat Social-Governance-Spezialist Chris Bourdreaux bei der Analyse von mehr als 80 Richtlinien ermittelt und daraus diese Best Practices entwickelt:
Differenzieren: Unterscheiden Sie zwischen Richtlinien für alle Mitarbeiter und solche, die Social Media als Teil ihres Jobprofils nutzenAufklären: Machen Sie klar, welche Informationen unter keinen Umständen veröffentlicht werden dürfen.Einbeziehen: Fragen Sie bei der Erstellung der Richtlinien auch die Mitarbeiter selbst nach ihrer Meinung.Bekannt machen: Machen Sie die Guidelines für alle Mitarbeiter leicht zugänglich.Knapp halten: Viele Unternehmen beschränken sich auf 500-1000 Worte für die Richtlinien.

Letztendlich ist das Thema Social Media Governance auch immer eine kulturelle Sache. Die Grundlage für ein gelingendes Social Media Konzept ist eine entsprechende Unternehmenskultur, die einen offenen Dialog auf Augenhöhe ermöglicht.
 
Quelle: Koller, P. (2010): Social Media Governance wird zur Glaubwürdigkeitsfrage. In: iBusiness Executive Summary, Ausgabe 4/2010. München.
Bildquelle:http://elisabethfaustmann.files.wordpress.com 

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    Anja Weidner