Events Fachartikel Partner UnternehmenKUNDENBERICHT – INTERVIEW ZUM INTERNATIONALEN INTRANETPORTAL DER VORWERK & CO. KG

Frau Sarigiannidis ist Projektleiterin bei der Vorwerk & Co. KG. Sie leitet das Projekt zum neuen Intranetportal und treibt dies aktiv voran. Wir freuen uns sehr darüber, dass Sie sich Zeit genommen hat, unsere Fragen zu beantworten.
Frau Sarigiannidis, wir haben bei Ihnen ein internationales Mitarbeiterportal auf Basis von SharePoint realisiert. Welche Funktionen von SharePoint waren dabei ausschlaggebend, dass Sie sich für diese Technologie entschieden haben?
 
In erster Linie bietet der Microsoft Office SharePoint Server 2007 ein sehr große Leistungsspektrum, mit dessen „Boardmitteln“ sich ein Intranetportal weitgehend aus dem Standard realisieren lässt. Fokus unseres Projektes bei der Vorwerk & Co. KG war zum einen das Dokumentenmanagement, das wir als wichtiges Collaboration Tool sehen, und zum anderen die Möglichkeit mit SharePoint ein unternehmensweites Mitarbeiterportal zum Informationsaustausch zu realisieren. SharePoint bietet hierfür zahlreiche wichtige Funktionen, wie ein benutzerspezifisches Berechtigungskonzept, die Versionierung von Dokumenten und den Einsatz von Genehmigungsworkflows. Darüber hinaus hat die Technologie des SharePoint Servers aufgrund der Integration der Office Produkte, der großen Anzahl an Konfigurationsmöglichkeiten und die gute Skalierbarkeit überzeugt. Nicht zuletzt hat sich das Produkt mit seiner intuitiven und benutzerfreundlichen Oberfläche als sehr komfortabel in der praktischen Verwendung bewiesen. Der Microsoft Office SharePoint Server 2007 wurde aus diesem Grund auch sehr gut von Mitarbeitern angenommen. Da wir bereits verschiedene Office Produkte aktiv im Einsatz haben, konnten wir die vorhandenen Lizenzen für SharePoint nutzen.
 
 
Welche Funktionen schätzen Sie besonders an dem neuen Portal?
 
Bei dem neuen Mitarbeiterportal sehe ich die Authentifizierungsfunktion als eines der wichtigsten Merkmale an. Weitere essentielle Funktionen sind die Personalisierung, die beispielsweise eine auf den Anwender abgestimmte Einstiegsseite sein kann sowie das Verwalten von Berechtigungen. Ein großes Plus ist an dieser Stelle auch die Kombinationsmöglichkeit des Active Directory mit dem SharePoint Server, die wir in einem der nächsten Projektschritten umsetzen möchten. Dies ermöglicht die Verwaltung der Benutzer auf unternehmensweiter Basis. Ein großer Vorteil von Microsoft Office SharePoint Server 2007 ist, dass die im Unternehmen eingesetzten Office Produkte integriert sind, mit denen die Anwender bereits täglich arbeiten. SharePoint bietet eine Vielzahl unterschiedlicher Bereiche, die im Wesentlichen alle gleich strukturiert und auf einer Logik aufgebaut sind. Infolge dessen ist mit Synergieeffekten beim Schulungsaufwand zu rechnen.  
Welchen Nutzen konnten Sie bereits aus dem neuen Intranetportal ziehen und welche Potentiale sehen Sie noch für Ihr Unternehmen?
 
Aktuell entstehen Synergieeffekte, wie z. B. beim Einsatz von Entwicklungen, die für verschiedene Unternehmensbereiche relevant sind und gleichzeitig auf mehreren Intranetseiten verwendet werden können. Ein weiterer Nutzen ist, dass die Anwender zeitnah auf aktuelle Informationen zugreifen können und somit besser informiert sind. Über den Collaborationbereich ist ein teamübergreifendes, gemeinsames Bearbeiten von Projektdokumenten möglich. Hierdurch konnte in diesem Bereich der Zeitaufwand reduziert und Kosten eingespart werden. Vor allem im Bereich „Business Intelligence“, womit Datenanalysen, Kennzahlenverwaltung und –überwachung über das integrierte Berichtswesen möglich sind, sehen wir noch großes Potenzial für unser Unternehmen. Weiterhin möchten wir das Mitarbeiterportal dahingehend erweitern, dass auch andere Gesellschaften, die unserem Konzern angehören, das Portal für einen unternehmensweiten, globalen Datenaustausch einsetzen können. Dazu zählt z. B. die geplante Handelsvertreterplattform, die als Extranet fungiert und den Abruf wichtiger Daten zulässt.
 

Wie zufrieden sind Sie mit dem Qualitätsstandard der IPI GmbH?
 
Ich bin sehr zufrieden und muss sagen, dass die Qualität des Projektmanagements auf einem sehr hohen Level liegt. Deshalb wurden unsere Projekte von der Vorwerk & Co. KG bisher auch sehr gut abgewickelt. Man merkt, dass das Qualitätsmanagement der IPI GmbH stark darauf ausgerichtet ist, für den Kunden einen hohen Standard bei der Entwicklung sicherzustellen.
 
Wie beurteilen Sie die Beratungskompetenz der IPI GmbH?
Das Projekt Know-how und die Beratungskompetenz ist im SharePoint-Bereich herausragend. Die große Erfahrung, die sie im Intranetbereich und Collaboration Umfeld bei vergangenen Kundenprojekten gesammelt haben, bringt die IPI GmbH gekonnt und vorteilhaft in unseren aktuellen Projekten ein. Besonders wichtig war uns, dass der Dienstleister ebenfalls – über die reine SharePoint-Technologie hinaus – umfangreiches Know-how im Bereich Governance mitbringt. Auch hier hat uns die IPI GmbH überzeugt.
 
Sie haben das Mitarbeiterportal im Einsatz. Wie wird dies aktuell genutzt?
 
Vorwiegend findet ein Informationsaustausch zu internationalen Projekte in den dafür geschaffenen Collaboration Räumen statt. Unternehmensweit können sich Teams bilden, die Dokumente zur Verfügung stellen, gemeinsam bearbeiten und sich zeitnah über eine Oberfläche austauschen. Wie bei vielen Intranetportalen setzen wir es zudem als Informationsplattform ein. Das bedeutet, dass wir für alle Mitarbeiter auf der Einstiegsseite aktuelle Unternehmensnews veröffentlichen, über Veranstaltungen informieren und ihnen die Möglichkeiten geben, z. B. in Foren unterschiedliche Themen zu diskutieren. Um die Identifikation der Mitarbeiter mit dem neuen Portal zu fördern, steht jedem Mitglied eine eigene, persönliche Intranetseite, die „MySite“ zur Verfügung. An dieser Stelle kann er sich selbst präsentieren und berufliche sowie private Informationen einstellen. Die Personalisierung der Portaleinstiegsseite stufen wir als enorm wichtig ein, um dem Benutzer einen individuellen und für sich vorteilhaften Zugang zum Portal zu bieten. Vorausblickend möchten wir im Zuge weiterer Projektmeilensteine unsere Gesellschaften integrieren, um somit die globale Zusammenarbeit und den Austausch wichtiger Unternehmensinformationen zu optimieren.

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    Anja Weidner