Beitragsbild Nintex KI

Beitrag teilen:

Nintex Version 5.9.1 bringt intelligente Automatisierung direkt ins eigene Rechenzentrum

Für Unternehmen, die ihre Prozesse automatisieren wollen, aber Daten aus Compliance- oder anderen Gründen nicht in die Cloud auslagern können, empfehlen wir Nintex K2. Das ist eine On-Premises-Plattform für Workflows und Formulare, die vollständig im eigenen Netzwerk läuft. Mit Version 5.9.1 gibt es jetzt eine relevante Neuerung: Erstmals läuft KI direkt im eigenen Rechenzentrum, ohne Cloud-Anbindung, ohne externe Dienste. 

Die wichtigsten Fragen zu KI Automatisierung- kurz beantwortet

Kompakte Einordnung, damit du sofort weißt, ob dieser Beitrag für dich relevant ist, bevor es in die Details geht.

KI-gestützte Prozessautomatisierung ohne Cloud

Stell dir vor, dein Unternehmen bekommt täglich hunderte Kundenanfragen per Formular. Bisher hat ein Mitarbeiter jede Anfrage gelesen und entschieden: Wie dringend ist das? An wen geht das weiter? Mit dem neuen KI-Modul in K2 übernimmt das der Workflow selbst. Konkret stehen zwei Funktionen zur Verfügung: Sentiment Analysis, die automatisch erkennt, ob eine Nachricht positiv, neutral oder kritisch klingt, und Severity Scoring, das Vorgänge nach Dringlichkeit bewertet und priorisiert. Hochkritische Fälle werden so automatisch ans richtige Team weitergeleitet. 

 

Was dabei wichtig ist: K2 bleibt ein regelbasiertes, deterministisches System. Die KI ergänzt es gezielt an den Stellen, wo bisher ein Mensch eine Einschätzung treffen musste – in dem eine KI Aktivität eingebaut wird. Damit auch wirklich alles on premise bleibt gilt: Bring your own KI und lokale Modelle können in den Workflow eingebunden werden. Unternehmen behalten durch den Workflow für jeden Instanz die volle Transparenz darüber, warum ein Vorgang wie geroutet wurde. Alles läuft direkt im eigenen System, die Inhalte verlassen zu keinem Zeitpunkt das eigene Netzwerk.  

Automatisches Identity Management und Benutzerverwaltung in K2

Das Release bringt noch etwas Praktisches mit: Die Anbindung an OIDC-kompatible Identity Provider, also Dienste wie Azure Active Directory oder andere Unternehmensverzeichnisse, wurde deutlich vereinfacht und lässt sich jetzt per Konfigurationsassistent einrichten. Wenn ein neuer Mitarbeiter ins System aufgenommen wird, bekommt er automatisch die richtigen Zugänge in K2. Verlässt jemand das Unternehmen, wird der Zugang ebenso automatisch entzogen. Klingt selbstverständlich, war in der Praxis aber oft mühsame Handarbeit. Außerdem wurde die Oberfläche an WCAG-Standards angepasst, der Workflow-Designer hat einen neuen High-Contrast-Modus bekommen und speichert Änderungen jetzt automatisch. 

 

Wer wissen möchte, wie sich das auf die eigenen Prozesse anwenden lässt, egal ob mit Power Platform oder Nintex K2, sprecht uns gerne an. Und wer sich fragt, wie KI generell sicher und verantwortungsvoll im Unternehmen eingesetzt werden kann, wird hier fündig: Sicherheit & Governance für KI mit Microsoft 365. 

White Paper: Microsoft Power Platform vs. Nintex Cloud - eine strategische Entscheidung

Kommentar schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert