Events Unternehmen Digital Workplace Practice Group – Digitale Verbundenheit trotz Home-Office?

Seit einem Jahr ist nun alles anders. Home-Office statt Büro; feste Termine statt Small-Talk am Schreibtisch; die Kolleg*innen im Kachelformat mehr oder weniger verpixelt sehen, statt sich spontan an der Kaffeemaschine zu treffen.

Daher hat sich die IPI die Frage gestellt: „Was, wenn Teams (allein) nicht reicht?“ Unter diesem Motto kamen ungefähr 70 Teilnehmer*innen in Microsoft Teams zusammen. Fachlicher Input und Austausch erwartete die Teilnehmer*innen in sechs Sessions. Für Spaß und persönliches Netzwerken sorgte in den Pausen Gather Town, das 3-D-Interaktionstool.

Los geht’s mit der Digital Working Practice Group

Nach einer kurzen Begrüßung starteten wir mit kleinen Vorstellungsrunden in Breakout Rooms, inklusive puzzeln. Bevor es mit einer etwas anderen, vor allem sehr menschlichen und mitreißenden Keynote von unserem Managing Director, Marc Hoffmann losging. Wie hat sich der Arbeitsalltag bei uns in der IPI seit Corona verändert? Home-Office, Entzerrung und Schichtpläne im Büro, virtuelle Events und Kundentermine. Neben diesen Änderungen gab es jedoch auch einen Verlust, der über den plötzlichen Verlust der Internetverbindung zu Hause hinausgeht: den Verlust der Zwischenmenschlichkeit.

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Verschiedene Studien offenbaren weniger Teamverbundenheit, verstärktes Burnout-Gefühl und Abgeschiedenheit im Home-Office. Also zurück in alte Arbeitsweisen, sobald es geht? Nein! Denn die Studien zeigen auch: ein Großteil der Befragten wünscht sich eine Weiterführung der eingeführten Arbeitsweise, zumindest teilweise. Wie kann man den aufgezählten Nachteilen also entgegensteuern? Antworten darauf und vieles mehr lieferten unsere Sessions.

Verbundenheit und Meetings

An den Impuls knüpfte Nadine Schäffer mit ihrer Session „Verbundenheit trotz Headset & Kamera – die virtuelle Kaffeemaschine“ direkt an. Es wurde mit den Teilnehmer*innen diskutiert, welche Maßnahmen und Aktionen Verbundenheit schaffen. Von Kamera anmachen, lustigen GIFs austauschen, Einzelgesprächen bis zu gemeinsamen Pausen wurde vieles und noch mehr genannt. Fazit: das Potenzial ist da, denn Nähe ist keine Frage der Entfernung.

Wen die Frage umtreibt, wie man in Home-Office Zeiten besser netzwerkt, dem sei dieser Fachartikel zu empfehlen: Hacks zum Aktivieren von Netzwerk in Zeiten von #StayatHome.

Wie kommuniziert man mit Kolleg*innen und Kund*innen in Home-Office-Zeiten? Richtig, über virtuelle Besprechungen. Wie man diese besser gestaltet, wurde im Slot von Dr. Julian Bahrs gezeigt. Ein wichtiges Key Learning: Teams Besprechungen sind mehr als nur die eigentliche Besprechung. Einen kleinen Tipp verraten wir Ihnen: legen Sie die Besprechung gleich in Teams an, um eine virtuelle Vor- und Nachbereitung zu ermöglichen!

Viva Las Microsoft und Ready for the Nerd session?

Große Resonanz fand auch die Session über MS Viva und andere Neuerungen von Microsoft 365, wie MS Mesh. André Thümmel stellte bereits ausgerollte oder geplante Neuerungen vor, wie die Live Reactions in MS Teams. Vor allem die einzelnen Aspekte von Viva; Viva Topics, Viva Connections, Viva Insights und Viva Learning; wurden beleuchtet. Die Session machte auf jeden Fall Lust und Neugierde auf die bevorstehenden Monate!

Nerdig wurde es in dem Slot „Digitale Prozesse in MS Teams“ von Kevin Hoffmann. Anhand von Materialbestellung in PowerApps/Power Automate erläuterte er, wie Arbeitsläufe direkt in digitale Arbeitsumgebung integriert werden können. Das einfache Fazit dabei: die Tools nutzen, die man ohnehin schon im Hintergrund hat und bezahlt.

Hier ist auch unser YouTube Kanal „Office 365 Performance Hub“ zu empfehlen, welcher sich mit Themen rund um der Power Plattform befasst.

Digitales Projektmanagement und schneller als die IT

Wie sieht eine effektive, übersichtliche Strukturierung und Steuerung eines Projektes aus? Welche Add-Ons und Funktionen von MS Teams sind dabei besonders hilfreich? Roland Klein beschäftigte sich mit diesen Fragen in seiner Session „Digitales Projektmanagement“.

Zuerst wurden die Erfahrungen der Teilnehmer*innen mit digitalem Projektmanagement gesammelt. Diese zeigten: die einen nutzen Planner als Brainstorming Tool, andere hingegen stoßen mit diesem schnell an Grenzen. Eine Standardisierung der Teams- und Datenstruktur helfen dem einen, während anderen eine Orientierung am Nutzer oder Use Case bei der Strukturierung der Daten helfen.

Wenn Sie noch mehr über Projektmanagement erfahren wollen, dann lesen Sie doch darüber in unserer gleichnamigen Serie.

Die Session von Jasmin Haug von Vetter Pharma-Fertigung GmbH & Co.KG. lief unter der Frage „Schneller als die IT?“. Es wurde diskutiert, welche Erwartungen Mitarbeiter*innen an die IT in Bezug auf neue Tools haben und welchen Herausforderungen die IT sich deswegen stellen muss.
Aus dieser Diskussion wurden dabei folgende Ansätze und Inputs geschaffen:

Ansätze und Input

Ein großes Thema in dieser Session war auch der Einsatz von Cloud-Lösungen. Dabei kam heraus, dass Mitarbeiter*innen den Einsatz mehr vorantreiben als die IT.

Danke für Ihre Teilnahme und den anregenden Austausch

An dieser Stelle noch einmal vielen Dank an alle Beteiligten und Teilnehmer*innen. Falls Sie die letzte DWPG verpasst haben, dann grämen Sie sich nicht zu sehr, denn bei uns heißt es: nach der DWPG ist vor der DWPG! Deswegen melden Sie sich hier an und vermerken Sie sich am besten gleich den 9. Juni 2021, damit Sie dabei sind!

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    Ireen Scholze